Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Daniel Rinkert (SPD) besuchte im April erneut eine Gruppe aus dem Rhein-Kreis Neuss die Bundeshauptstadt im Rahmen einer politischen Informationsfahrt des Bundespresseamtes.
Ein klarer Schwerpunkt dieser Fahrt lag auf Betriebsrätinnen und Betriebsräten sowie aktiven Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern. Unter den Teilnehmenden waren Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie- und Chemiebetrieben, darunter auch Betriebsräte von Speira sowie aus dem Chempark Dormagen, ebenso wie Vertreterinnen und Vertreter der DGB Region Düsseldorf-Bergisch Land und der IG Metall Düsseldorf-Neuss. Zur Gruppe gehörten außerdem interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie engagierte Mitglieder aus Brauchtums- und Schützenvereinen.
Bereits zum Auftakt erhielt die Gruppe bei einer politischen Stadtrundfahrt erste Einblicke in die Geschichte und die zentralen Orte der Bundespolitik. Ein zentraler Programmpunkt war zudem der Besuch im Deutscher Bundestag, bei dem sich die Teilnehmenden über die Arbeitsweise des Parlaments informierten.
Ein besonderer Moment der Fahrt war das persönliche Treffen mit Daniel Rinkert am Abend. Beim gemeinsamen Essen nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zu einem direkten und intensiven Dialog, bei dem aktuelle politische Entwicklungen sowie insbesondere Fragen aus der Arbeitswelt und zur Mitbestimmung zur Sprache kamen.
In diesem Zusammenhang betonte Rinkert:
„Mitbestimmung ist ein zentrales Element unserer Demokratie, im Betrieb wie in der Politik. Sie ist unverzichtbar für gute Arbeit und faire Arbeitsbedingungen. Deshalb ist es wichtig, dass diejenigen, die sie täglich gestalten, auch direkte Einblicke in politische Entscheidungsprozesse bekommen.“
Auch der Besuch beim Deutscher Gewerkschaftsbund setzte inhaltliche Akzente. Im Austausch mit Frederik Moch ging es insbesondere um den Strukturwandel im Rheinischen Revier, den Kohleausstieg sowie die Perspektiven für Beschäftigte, Betriebsräte und Gewerkschaften.
Weitere Programmpunkte wie ein Informationsgespräch im Bundesministerium der Verteidigung, ein Rundgang durch das Regierungsviertel sowie der Besuch der Gedenkstätte Deutscher Widerstand rundeten das Programm ab.
Mit vielen neuen Eindrücken kehrte die Gruppe in den Rhein-Kreis Neuss zurück.
